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 Das Vriesen-Hof-Ei auf dem Weg in die Politik
EINE ER(EI)GNISREICHE
ZEIT ...
Regional und natürlich- das ist der Vriesen-Hof! Beim Vriesen-Hof wer- den in regionaler Legehennenhaltung qualitativ hochwertige Eier pro- duziert. Als Lebensmittelproduzent wird allerhöchste Verantwortung auf die Gesundheit und das Wohlergehen der Kunden und natürlich auch für das Wohl der Mitarbeiter und der vom Vriesen-Hof gehaltenen Tiere gelegt. Davon überzeugte sich NRW Landwirtschaftsministerin Ursula Heinen-Esser, die im letzten Jahr zu Gast auf dem Vriesen-Hof war. „Nah dran“, so lautete das Motto auf dem Vriesen-Hof, wo sich geladenen Gäste aus der Politik, dem Handel und der Landwirtschaft versammelten.
Viele Verbraucher bevorzugen heutzutage Produkte aus regionaler Herkunft. Regionali- tät ist damit ähnlich gefragt, wie Produkte aus biologischem Anbau. Regionalität bedeu- tet dabei nicht nur regionale Vermarktung und damit einhergehend kurze Transport- wege. Regionalität bestimmt hier weitestge- hend die komplette Produktionskette.
Dietrich Vriesen: „Das Futter für unsere Legehennen stammt von lokalen Futter- mittelhändlern und enthält unter anderem regional angebaute Getreidekomponen- ten. Auch die Aufzucht unserer Legehen- nen, die im Alter von ca. 18 Wochen zu uns kommen, erfolgt in regionalen Betrieben.“
Dietrich Vriesen ist der Vorsitzende der Regionalinitiative „mein-ei.nrw e.V“, in dem 17 Legehennenhalter Mitglied sind. Im Rahmen von „mein-ei-nrw e.V.“ reiste das Vriesen-Hof-Ei mit der Familie Vrie- sen und ihrem Team, im Sommer diesen Jahres nach Berlin, ins Schloss Bellevue. Das Vriesen-Hof-Ei überzeugte den Bun- despräsidenten Frank-Walter Steinmeier und den Ministerpräsidenten des Landes NRW, Armin Laschet vollends. In sommer- licher Stimmung lernte man sich unge- zwungen kennen und tauschte sich aus.
Annegret Vriesen im Gespräch mit Armin Laschet: „Frische garantiert den Genuss. Um 100%ige Frische bei dem Naturpro- dukt „Ei" bieten zu können, müssen viele Faktoren stimmen. Neben einem moder- nen und tierfreundlichen Bodenhaltungs- system mit entsprechenden Legeplätzen in hochmodernen Ställen, mit einem aus- gefeilten Abluftsystem, geht es um die schnelle und sorgfältige Weiterverarbei- tung der gelegten Eier in Sortier- und Verpackungsmaschinen bzw. den unver- züglichen Transport zum Verbraucher.“
 Die Landwirtschaftsministerin Ursula Hei- nen-Esser war einer Meinung mit Anne- gret, Dietrich und Alexander Vriesen, dass landwirtschaftlich erzeugte Lebensmittel eine höhere Wertschätzung und dies eben auch finanzieller Natur verdient hätten. Die NRW Ministerin für Umwelt, Landwirt- schaft, Natur- und Verbraucherschutz ou- tetesichalsabsoluterEierfan:„Ohnemein Frühstücksei geht morgens nichts.“ Als Köl- nerin erfreute sie sich an der „Flönz“, der rheinischen Blutwurst, die neben anderen regionalen Spezialitäten angeboten wur-
de. Man war „nah dran“, an der Ministerin, einer rheinischen Frohnatur.
Die 120.000 Legehennen auf dem Vriesen- Hof in Suderwick und die weiteren 80.000 Hühner, welche 30 km entfernt auf einem weiteren Hof beheimatet sind, zeichnen sich durch ihr ausgeglichenes Verhalten aus, sindexzellenteFutterverwerterundprodu- zieren wohlschmeckende Eier mit brillanter Schalenqualität. Dies nicht zuletzt durch die hochwertige und nahrhafte Fütterung, des- sen Futter ebenfalls regionaler Herkunft ist.
Lebensart






















































































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