Page 49 - PAN Dezember 2019
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servieren - neben den kostenlosen „Hap- pen“ von unserer Kochbühne. In der Bilanz waren dies 3.150 Portionen, die wir Kit- chen-Friends mit unserem Team an vier Messetagen mit den Messebesuchern ge- teilt und verteilt haben.
Die Geschichten, die wir dort erzählt ha- ben und die, die wir dort erfahren haben, werden wir in den nächsten PAN-Ausga- ben mit euch teilen. Wir verraten euch ein Geheimnis, wir sind ja quasi unter uns: Es ist längst überfällig, dass wir alle unsere Küchen-Geschichten (aus dem PAN, von der Messe, aus unseren Notizen....) einko- chen, um sie euch appetitlich zu präsen- tieren. Vielleicht schon Ende 2020.
Soweit zur Geschichte „Kitchen-Stories.“ Jetzt wäre es vermutlich nicht schlecht, einen kulinarischen Impuls mit einer Kurzgeschichte zu setzen, die ihr sofort nachkochen könnt, bevor wir im Janu- ar-PAN 2020 mit einem „Plädoyer für die Metzger“, mit Tiefgang und Anstand in das Thema Regionalität einsteigen. Dann fol- gen sympathische Stories, wie z.B. „Sexy Ei“ von unseren Freunden Annegret und Dietrich Vriesen, „Tuffel-Bolo“ oder auch „Wo die Bolognese tatsächlich erfunden wurde“, „Forellen-Tango“ und viele mehr.
Und dann stellen wir euch unsere Kitchen- Friends-Crew vor. Wegen der unmittelbar bevorstehenden Weihnachtskonzerte un-
seres Freundes „Lou“ darf auf keinen Fall unerwähnt bleiben, dass Markus Ludynia mit zahlreichen musikalischen Häppchen die Messe-Besucher verwöhnt und unsere Kitchen-Stories begleitet hat.
Jetzt zu der möglicherweise unkompli- ziertesten Tomatensuppe auf diesem Planeten, die am letzten Messe-Tag „us de la meng“ (aus dem Handgelenk) durch uns ersonnen wurde. Wir hatten von den vielen regionalen Erzeugern des Vereins Ernährung NRW tolle Lebensmittel zur Verfügung gestellt bekommen, die wir verarbeiteten durften. Unser Ziel war es, mit einem leeren Kühlanhänger die Mes- se zu verlassen. Jetzt thronten darin u.a. noch sechs Kisten Strauchtomaten und ein Kilogramm wohlduftendes Basilikum. Was tun? In unserem zweitgrößten Topf wurden zwei Pakete Butter erhitzt. Dann flogen die entrappten Tomaten hinzu. De- ckel drauf und in Ruhe brutscheln lassen. Nachdem es den Tomaten in ihrer Pelle zu heiß wurde, sprich diese aufriss, haben wir zwei Liter Weisswein und reichlich Gemüsebrühe angegossen, bis alle Toma- ten bedeckt waren. Zwischendurch um- rühren, damit nichts anbrennt. Wenn man mit einem Kartoffelstampfer leichtes Spiel hat, die Tomaten zu zerlegen, ist das Fi- nale angesagt. Will meinen.... die Tomaten lediglich zerstoßen, nicht pürieren. Wir wollten ja zeigen, dass wir frische Pro- dukte und keine Sugos verarbeitet haben.
Dann reichlich Sahne und Creme-Frai- che dran, mit einem guten Natursalz und einem frisch gemörsten Pfeffer würzen. Und zum Schluss das fein geschnittene Basilikum unterheben.
Das war es auch schon. Jetzt müsst ihr nur noch die so entstandenen 200 Portionen auf die von euch benötigte Menge runter rechnen. Und als Beilage einfach eine Scheibe frisches Haus- oder Landbrot vom Bäcker eures Vertrauens.
In diesem Sinne,
mit inspirierend-kulinarischen Grüßen
Eure Kitchen-Friends
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     Lebensart






















































































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