Page 26 - PAN Dezember 2019
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  Peter Adolf Traber, Vater von Philip und Kevin Traber, beim Hochseilakt.
mich in diese Kulisse am See verliebt. Als dann die Chance kam, das Strandcafe “Ot- tilie” zu übernehmen, mussten wir beide nicht zweimal überlegen. Das ist nun 12 Jahre her. Als wir dann auf der Suche nach einem Firmensitz für unseren Fuhrpark waren, sind wir in Biemenhorst schließlich fündig und dann auch gleich in Bocholt sesshaft geworden.
Kevin und Diana bleiben in Düsseldorf und führen ihre Geschäfte von dort aus weiter – außer natürlich in der Weihnachtszeit. Da sind die Zwei auch in Biemenhorst Zuhause.
In Bocholt haben Belinda und ich das Ge- fühl, angekommen zu sein. Die Menschen, die vielen Vorzüge dieser Stadt und natür- lich die verschiedenen Möglichkeiten, un- sere Erfahrungen im Eventbereich einzu- bringen, machen Bocholt zu dem Ort, wo wir sein wollen und uns als Familie etwas aufbauen möchten.
pan: Du spielst auch auf das Aasee- Festival in 2020 an?
Philip Traber: Ja, natürlich auch. Wir den- ken aber auch an unsere Anfänge zurück, als wir vor 15 Jahren mit unseren verrückten Ideen das Vertrauen der Verantwortlichen geschenkt bekommen haben. Wir waren Schausteller der ersten Stunde des Bocholter Weihnachtsmarkts und waren immer Feuer und Flamme, wenn es darum ging, etwas Be- sonderes für Bocholt umzusetzen.
pan: Kommen wir zurück zum Thema Zäsur. Bei all den verschiedenen Projekten, die ihr beiden Brüder aus dem Boden ge- stampft habt, wo steht denn jetzt welcher Traber dran bzw. drin? Wo treffen wir deinen Bruder und dich an?
Philip Traber: Zunächst einmal das Wich- tigste: Wir sind als familiärer Betrieb ge- meinsam gewachsen und haben alles zusammen als Familie aufgebaut. Dazu zählen neben diversen Sonderveranstal- tungen in ganz Deutschland, die bekann- ten Marken der Ausschank 2.0, die Bay- ern-Festhalle, der Golden Grill Club und natürlich auch das Bocholter-Strandcafé “Ottilie”. Mein Bruder und ich haben uns mit unseren Frauen die Aufgabenbereiche des Untermnehmens immer aufgeteilt. Jetzt ist der Punkt da, wo wir uns gemein- sam nach mehr Einfachheit und Selbstbe-
Gekocht wurde von Oma Mitzi Traber, quasi „ontour“, im Wohnwagen.
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